Kim Saas · ADHS-CoachinIch bin Kim. Und ich weiß, wie sich das anfühlt.
37 Jahre, Mama eines 4-jährigen Kindes, Gründerin von LA·VI. Und selbst eine Mutter mit ADHS, die lange dachte, sie müsste sich nur mehr anstrengen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd sich ein Familienalltag mit ADHS anfühlen kann. Und wie viel leichter es wird, wenn man aufhört, sich zu optimieren und beginnt, sich wirklich zu verstehen.
Meine Geschichte
Ich habe jahrelang versucht, mich zu optimieren.
Mit meinen eigenen Strategien kam ich lange ganz gut durch den Alltag. Bis ich Mama geworden bin. Was vorher funktioniert hat, trug plötzlich nicht mehr. Meine bisherigen Strukturen sind damals wie ein Kartenhaus zusammengebrochen.
Wie viele andere habe ich danach versucht, das Problem über noch mehr Organisation zu lösen: Apps, Systeme, neue Routinen. Doch das hat langfristig nicht funktioniert und mich oft sogar noch mehr unter Druck gesetzt.
Erst als ich aufgehört habe mich zu optimieren und begonnen habe zu verstehen, was ich wirklich brauche, hat sich etwas verändert.

Hintergrund
Mein Weg zur ADHS-Coachin
Eigenes ADHS
Spät diagnostiziert und selbst Mama. Ich kenne den Alltag, über den wir sprechen, von innen.
Wirtschaftspsychologie
Bachelor, mit Schwerpunkt darauf, wie Menschen denken, entscheiden und sich verändern.
ADHS-Coachin
Ausgebildete ADHS-Coachin.
Heute begleite ich Mütter mit ADHS dabei, einen Alltag zu gestalten, der zu ihnen passt und nicht gegen sie arbeitet.
Ich arbeite neuroaffirmativ. Dein Kopf darf so sein, wie er ist. Die Systeme, die du bisher ausprobiert hast, waren einfach nie für ihn gemacht.
Ich arbeite körperorientiert. Das heißt, wir schauen auch auf deinen Körper und du lernst, seine Signale wahrzunehmen. Er merkt oft früher als dein Kopf, dass es zu viel wird. So kannst du rechtzeitig gegensteuern.
Und mit Psychoedukation erkläre ich dir, was in deinem Kopf passiert, damit du dich besser verstehst.
So fangen wir bei dir an und nicht bei To-do-Listen.
Wofür ich stehe
- Neuroaffirmatives Arbeiten. Dein Kopf darf so sein, wie er ist. Wir gestalten deinen Alltag so, dass er zu dir passt.
- Verstehen vor Verändern. Erst, was in deinem Kopf passiert, dann die Werkzeuge.
- Werkzeuge, die zu dir passen, nicht zu einem Idealbild von Mutter.
- Bei dir anfangen. Wenn es dir besser geht, spüren das auch deine Kinder.
- Ehrlichkeit über das, was Coaching kann und was nicht.
Wofür ich nicht stehe
- Noch mehr Optimierung, die nächste App, das nächste System.
- „ADHS ist eine Superkraft.“ Es ist ein anderer Kopf mit Stärken, aber auch mit echten Hürden.
- Disziplin-Versprechen. Wenn mehr Disziplin die Antwort wäre, hättest du sie längst.
- Ersatz für Diagnostik oder Therapie. Coaching ergänzt, es ersetzt nicht.
Der erste Schritt
Lass uns schauen, ob es passt.
Wir treffen uns per Video-Call. Du erzählst, was gerade am schwersten ist, ich erkläre, wie die Begleitung abläuft. Danach entscheidest du in Ruhe.